November 2017

Senevita Post - Ausgabe 4 / 2017, November 2017

Licht ist nicht gleich Licht

Kunstlicht unterscheidet sich in Beleuchtungsstärke und Klarheit wesentlich vom Sonnenlicht. Je nach Alter nimmt das menschliche Auge Licht auch ganz anders wahr. Die Beleuchtung in den Senevita-Häusern trägt diesen Umständen Rechnung.

Bereits im frühen Erwachsenenalter nimmt die Lichtempfindlichkeit unserer Augen ab. Dementsprechend
benötigen wir stärkeres Licht, um etwa eine Zeitung lesen, uns in einem Raum zu orientieren oder verschiedene Objekte voneinander zu unterscheiden. Dabei kommt es auch darauf an, ob wir uns in einem  Raum mit Tageslicht oder Kunstlicht befinden oder im Freien. Denn Sonnenlicht hat bis zu 100 000 Lux und damit eine hohe Intensität und Klarheit. Kunstlicht erreicht hingegen für normale Beleuchtung nur wenige 100 Lux.

Damit niemand im Dunkeln tappt, hat die Senevita Beleuchtungsstandards definiert − unter anderem
eine Mindestlichtstärke von 300 bis 500 Lux in Zimmern und Wohnungen, Fluren sowie Restaurants. Ein Beispiel unter vielen: Die Senevita Sonnenpark in Pratteln bietet in ihren Räumen eine auf Senioren  bestmöglich ausgerichtete Beleuchtung.


Viel Kontrast, wenig kleine Muster

Abgesehen von der Lichtstärke setzt die Senevita auch baulich viel daran, die Räume für die Augen der  Bewohnerinnen und Bewohner so angenehm wie möglich zu gestalten − mit warmen Lichtfarben, grossflächigen Kontrasten und wenig kleinen Mustern. Starke Kontraste, beispielsweise zwischen Wänden und Böden, erleichtern die Orientierung im Raum. Kleinflächige Musterungen hingegen erschweren es,  Objekte zu erkennen. So ist ein Glas auf einem gesprenkelten Küchen-Granit weniger gut sichtbar als auf  einem unifarbenen.

Des Weiteren werden in den Häusern der Senevita Materialien eingesetzt, die nicht reflektieren. Bei der Positionierung von Lampen achten die Verantwortlichen überdies darauf, dass sie  optimal verteilt sind. Mehrere schwächere Lampen sind für das Auge angenehmer als eine starke Leuchte.
Einerseits weil wir so weniger geblendet werden, andererseits weil die Leuchtkraft und damit die Lichtstärke selbst starker Lampen schon nach wenigen Zentimetern bis Metern abnimmt. Bei Einbauschränken ist es wichtig, dass sie ideal ausgeleuchtet sind, sodass die darin verstauten Gegenstände immer gut erkennbar sind.


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